Güterbahnstrecke Karlsruhe-Mannheim

Seit etlichen Jahren wird diskutiert, mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Dabei ist der Ausbau einer Güterbahnstrecke entlang des Mittelrheins ein ganz wichtiger Baustein. Bisher ist man dabei von Süden her bis nach Karlsruhe gelangt – wir alle haben ja das Debakel um den Einsturz des Rastatter Tunnels verfolgt.

In jüngster Zeit wurde nun diskutiert, wie der Trassenverlauf dieser neuen Güterbahntrasse nördlich von Karlsruhe sein wird. Dafür hat die Bahn AG seit 2016 einen relativ großen Aufwand mit öffentlichen Veranstaltungen und einer mehr oder weniger offenen Bürgerbeteiligung betrieben.

Seit Dezember 2025 steht der Verlauf der so genannten „Vorzugsvariante“ fest. Leider haben sich dabei die Kräfte durchgesetzt, die es ganz toll finden, so etwas unmittelbar entlang der Autobahn A5 zu bauen. Frei nach dem Motto: Denjenigen, die sowieso schon lärmbelastet sind, kann man durchaus noch etwas draufsetzen.

Diese Vorzugsvariante definiert einen 1 km breiten Korridor, der zu einem guten Teil unsere Waldbrücke beinhaltet.

Auf diesem Ausschnitt der interaktiven Karte des Projektes kann man sehr gut sehen, dass zwar die Mittellinie dieses Korridors auf der anderen Seite der Autobahn verläuft. Es wäre sehr viel teurer, die eigentliche Bahnlinie auf unsere Seite zu legen – man müsste zwei zusätzliche Unterquerungen bauen. Unwahrscheinlich“ heißt aber nicht „unmöglich“, es besteht also immer noch das Risiko, dass das auf unserer Seite erfolgen soll.
Darüber hinaus ist sonnenklar, dass die Lärmbelastung für die Waldbrücke auch dann erneut steigen würde, wenn man die Bahnlinie auf der abgewandten Seite errichtet.
Wir werden auf dieser Seite jeweils die aktuell bekannten Informationen bereitstellen, so dass Sie sich gegebenenfalls an den Veranstaltungen beteiligen können.