Aktuelles

November 2013
Der Bürgerverein Waldbrücke betreibt eine Lärmmessstation im Bussardweg - die Ergebnisse kann man auf der Seite "Verkehr" einsehen
Februar 2006
In den Haushaltsreden des Weingartener Gemeinderates ist mehrfach die Rede  vom Lärmschutzwall entlang der Autobahn. Offenbar hat die Gemeindeverwaltung Weingartens dabei lernen müssen, dass auf Grund der Ausweisung eines FFH-Schutzgebietes (siehe Umwelt in der Waldbrücke) die Zuständigkeit für die Genehmigung eines solchen Baus beim Umweltamt des Landratsamtes liegt - das natürlich "vertiefende Untersuchungen" fordert. Man rechnet mit der Genehmigung in der zweiten Jahreshälfte 2006 und dem Baubeginn Anfang 2007. Wir werden das Thema weiter im Auge behalten.
Oktober 2004 Es stellt sich heraus, dass das unten erwähnte Lärmschutzgutachten nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Für die Lärmschutzberechnung wurde nämlich angenommen, dass der Wald zwischen Autobahn und Waldbrücke zu jeder Zeit seine Lärmschutzwirkung wahrnimmt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Lärmschutzgutachten besagen aber eindeutig, dass dies nicht statthaft ist - vielmher kann die Schutzwirkung des Waldes nicht generell mit einberechnet werden. Das Thema wird weiter verfolgt.
September 2004 Das Lärmschutzgutachten, welches der Gemeinderat zur Frage eines Lärmschutzwalls für die Waldbrücke in Auftrag gegeben hat, kommt zu dem Schluss, dass sich durch einen solchen Wall die Lärmbelästigung nur für wenige Häuser der Waldbrücke messbar verändern würde. Der Vorstand des Bürgervereins Waldbrücke zweifelt dies öffentlich an.
26.September 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke informiert die Bewohner der Waldbrücke durch ein Flugblatt über die neue Sachlage in Bezug auf den Lärmschutzwall und startet eine Umfrageaktion wegen der zeitweise auftretenden Geruchsbelästigung.

Nachdem uns jahrelang ein Lärmschutzwall entlang der Autobahn mit dem Hinweis verweigert worden ist, er würde "zwischen 2,4 und 7 Millonen Euro kosten", zeigt Beharrlichkeit endlich Erfolg. Zwei Fachfirmen haben jetzt der Gemeinde Angebote unterbreitet - danach soll ein Lärmschutzwall in der Länge von ca. 1 km und der Höhe von ca. 9 m "nur" 65.000 bzw. 95.000 Euro kosten, also nur ein Fünzigstel der ursprünglich behaupteten Summe. Hinzu kommen noch etwa 100.000 Euro, die für die Pflege des Walls an die Betreiber der Autobahn zu zahlen sind. Derzeit ist bereits ein (vorgeschriebenes) Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben, mit dem nachgewiesen werden soll, dass sich tatsächlich eine Reduzierung des Lärms um mindestens 3 dB(A) ergeben würden. Danach wird dann der Gemeinderat hoffentlich entscheiden, den Wall auch zu bauen.